Patricia Rabs
Schauspielerin
Musical


Rinnsteinprinzessin

Rinnsteinprinzessin - Musicals Magazin

Rinnsteinprinzessin - Super Mittwoch

Linie 1

Linie 1 - Backstage



 

Die Schönen der Nacht und das marode Bordell

Von Grit Schorn / Aachener Zeitung – Aachener Nachrichten

Schon der große Romancier Guy de Maupassant erwies patriotischen Freudenmädchen seine Reverenz. In seiner Novelle «Mademoiselle Fifi» wehrt sich die schöne Rachel gegen einen betrunkenen preußischen Major, der Frankreich und seine Frauen verunglimpft.

Sie ersticht ihn kurzerhand mit einem kleinen Tafelmesser und entkommt ins Dunkle der Nacht. Um Patriotismus und die Schönen der Nacht geht es auch in Maren Duponts Musical «Rinnsteinprinzessin», das sie – eigens für das Theater an der Liebigstraße – gemeinsam mit Anja Mathar verfasst hat.

Nichts als ein Zuhälter

Locker an Lieder von Edith Piaf angelehnt, wird phantasievoll die Geschichte von Madame Billy und ihren Mädchen erzählt. In einem während der 40er und 50er Jahre real existierenden Pariser Bordell, in dem Edith Piaf zeitweise wohnte, begleitet von ihren Musikern, ihrem Liebhaber und einer Halbschwester.

Opulent der Auftakt der Uraufführung: Madame Billy (die es wirklich gab) und ihre vier Mitstreiterinnen, die nicht nur Liebesdienste anbieten, präsentieren glamouröse Auftritte mit Songs wie «Money makes the world go round» (aus «Cabaret») und tollen Kostümen (Frank Rommerskirchen und Michaela Gabauer).

Eine marode Bordellkulisse hat Frank Rommerskirchen da im Das Da geschaffen, mit Bar, Revuebühne, steilen Wendeltreppen und engen Puppenstübchen. Die Drehtür des Lebens fehlt ebenso wenig wie das Pariser Wahrzeichen, der Eiffelturm, in allen möglichen Variationen. Großartig: Christoph Eisenburger am Klavier (auch musikalische Leitung).

Schicksale will Maren Dupont sichtbar machen, Hurenschicksale, menschliche Angst und Not ebenso wie Mut und Stolz. Das wirkt zuweilen etwas überzeichnet. Edith (Elena Lorenzon) hilft der Résistance, kann ihrem Vater aber nie den gefallenen Bruder ersetzen. Marisa (Patricia Rabs), die desillusionierte Negerin, ist die Tochter eines reichen Mannes, der ihre Mutter und sie im Stich ließ. Die rothaarige Julie (Kristina Gorjanow) hat ein Kind und versteckt sich vor der Gestapo, weil sie Jüdin ist. Und die naive Marie (Franziska Holitschke) gelangt zur bitteren Erkenntnis, dass ihr Liebster Paul nichts anderes als ihr Zuhälter ist.

Alles etwas zu viel? Eine Prise Johannes Mario Simmel?

Ja und doch nein – wenn man an das Schicksal von Edith Piaf selbst denkt: Straßenmädchen und Straßensängerin, als Kind im Bordell der Großmutter untergebracht, später der strahlende und doch so tief verletzte «Spatz von Paris», der nach Alkohol- und Drogenexzessen, Krankheit und verlorener Liebe mit 47 Jahren starb.

Mit diesem Blick auf die «Rinnsteinprinzessin» passt dann wieder alles, auch die lebenserfahrene Madame Billy (Karen Lauenstein) und die männlichen, austauschbar angelegten Figuren, die von nur zwei Schauspielern verkörpert werden. Mike Kühne überzeugt in vielen Rollen, so auch als Lude Paul, als SS-Offizier, Mann im Widerstand oder als Gestapo-Mann.

«Nein, ich bereue nichts»

Auch Robert von Marck schlüpft in mehrere Rollen, wird zum Soldaten, Freier oder zu Mylord, eine prächtige Szene um Piafs ironisches Lied herum drapiert. Gelungene Revuen (Choreografie Heike Aretz) und starke Lieder verbinden sich in Tom Hirtz´ straffer Inszenierung mit Szenen aus einem Alltag, der geprägt wird durch die deutsche Besatzungsmacht. Hochdramatisch der Schluss, als die Schönen der Nacht vor SS-Offizieren auftreten und sie verwöhnen sollen. «Nein, ich bereue nichts» («Je ne regrette rien») ist kein Abgesang, sondern der todesmutige Triumph der patriotischen Freudenmädchen.

Maupassant würde sich über so viel Courage freuen. Für seine Heldin Rachel fand er allerdings ein besseres Schicksal als das von Billy und ihren tapferen Mädchen.

Riesenapplaus für das hauseigene Musical, das danach bei vielen Anlass angeregter Gespräche war.

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Rinnsteinprinzessin

[...]
 Die verschworene Gemeinschaft, zu der die Rinnsteinprinzessinnen letztlich zusammen wachsen, zeigt sich auch in ihrem gelungenen Zusammenspiel, in der sich keine gestattet, die Rampensau zu geben. Nur wenn man es in Gedanken auf eine große Musicalbühne überträgt, dann scheint am ehesten Patricia Rabs jenes Charisma zu besitzen, um dort bestehen zu können. [...]


Rolf- Rüdiger Hamacher, Musicals, das Musical Magazin, Heft 143

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Edith Piaf ins Musical gebracht

Starke Stimmen, starke Musik und ein starkes Bühnenbild zu einem ganzen gefügt, das ist die "Rinnsteinprinzessin", die im DAS DA THEATER jetzt ihre Uraufführng feierte. [...]
Da ist zunächst die abgebrühte, sarkastische Marisa, der Patricia Rabs ihre herrlich dreckige Stimme leiht und die sie eindrucksvoll verkörpert. [...]

K. Schlupp, Super Mittwoch 31. März 2010

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Schwungvolles Kaleidoskop der Schicksale

Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten, 24. Februar 2007 von Grit Schorn
 

Aachen. Wenn die Berliner Linie 1 eine Haltestelle in Aachens Liebigstraße erhält, dann tut sich was im DAS DA Theater. Das legendäre Musical des Grips-Theaters ist seit fast 21 Jahren ein Dauerbrenner, nicht nur in Berlin.

Und so haben Theaterchef Tom Hirtz und sein Ausstattungszauberer Frank Rommerskirchen gut daran getan, das temperamentvolle "Untergrund"-Stück kraftvoll auf die DAS DA Bühne zu hieven - mit einem jeden bisherigen Rahmen sprengenden Aufwand, was Technik und Personal betrifft.

Wie im Cinemascope-Format dehnt sich die schmuddelige U-Bahnstation mit Aufgängen nach Ost und West, verwahrlost und zugemüllt wie der echte Bahnhof Zoo der 80er Jahre. Der Sonnenaufgang erhellt Werbeplakate und Schmierereien ebenso wie Kaugummi- und Kondomautomaten.

Die maroden Gestalten, Alkoholiker und Junkies, stört das erste Sonnenlicht, das in ihr "Nachtasyl" fällt, während die junge Ausreißerin sich "in den Arm kneifen" muss, um zu glauben, dass sie tatsächlich in der großen Stadt gelandet ist, auf der Suche nach "ihrem" Johnnie.

Berlin erwacht, und das Mädchen aus der Provinz wird von eiligen Passanten geschubst und geschoben, von zweifelhaften "Typen" angebettelt und "angemacht". Eine starke Szene, die nahezu das gesamte Ensemble auf die Bühne bringt und die ihren Höhepunkt findet in dem erstaunlich aktuellen "Bahnsteig"-Song "Zurücktreten, bitte warten".

Den guten Job, die richtige Frau, eine Zukunft, all dies haben vielleicht andere, doch die meisten U-Bahn-Passagiere können darauf noch lange warten. Einsamkeit, Isolation und Egoismus, aber auch Sehnsucht und Zärtlichkeit verbergen sich hinter mürrischen Mienen oder vorgehaltenen Zeitungen. Und viele Schicksale höchst verschiedener Menschen...

Die Zeitschiene der 80er, also noch vor der "Wende", hat man nicht angetastet, wohl auch, weil Texte und Lieder auf die Kohl-Ära verweisen. Doch veraltet wirkt kaum etwas; selbst die unbelehrbaren "Nazi-Witwen von Wilmersdorf" sind von grausiger Komik wie eh und je.

Die zeitkritische Revue von Volker Ludwig, eigentlich Eckart Hachfeld jun., mit der Musik von Birger Heymann gewinnt in der unverkrampften Inszenierung von Tom Hirtz immer wieder neuen Schwung, hat Biss und Humor, zeigt sich mal rockig, bluesig oder lyrisch und ist eine beeindruckende Ensembleleistung. Die überdies kongenial unterstützt wird von der innovativen Choreografie von Marga Render und Maren Duponts straffer Dramaturgie.

Gesungen und getanzt wird live, Christoph Eisenburger hat die musikalische Leitung. Die aufwändige Lichtregie tut ein Übriges, um alle glänzend aussehen zu lassen. Ansprechend natürlich gefällt Rebecca Albrecht als namenlose und zunächst naive Ausreißerin, sensibel schlüpft Daniela Gölden in verschiedene Rollen vom "stoned Girl" bis zur einfühlsamen Maria, ebenso ausdrucksstark Patricia Rabs in Mehrfachrollen und als Selbstmörderin "Lumpi".

Vom Leben und Sterben in Berlin erzählt dieses pralle, auch drastische Stationenstück, das letztlich eine einzige Liebeserklärung an die jetzige Hauptstadt und ihre Bewohner ist, trotz aller Schattenseiten und Kritik.

Mehr als 80 Rollen werden von elf Darstellern gespielt, in rasantem Kostümwechsel (einfallsreiche Ausstattung: Frank Rommerskirchen). Wunderbar zwischen Ernst und Komik balancierend, zeigt Bernd Büttgens viele Gesichter - zum Beispiel als Penner "Mücke", als hilfloser Kontrolleur, als kluger Alter oder sogar als vollbusige "Witwe".

Karen Lauenstein überzeugt als frustrierte Karrierefrau, als Girlie oder als Sozialdemokratin. Spielfreudig imponiert Jens Eisenbeiser als Klein-Dealer "Bambi", als Schwuler oder Kontrolleur. Mit präsenter Körpersprache setzt Mustafa Eren in verschiedenen Rollen immer wieder andere Akzente.

Ausgezeichnet fügen sich auch Mike Kühne, etwa als Rentner, und Jasmin Schwarz, zum Beispiel als türkische Ehefrau oder als "Imbiss-Trude", ins Geschehen ein. Außerdem sind Adrian Moll (melancholisch) und Ina Pappert (glamourös) zu sehen. Für einen langen Abend - über drei Stunden - befährt die "Linie 1" die Theaterhalle, doch man möchte keine Minute missen. Mit einer Ausnahme vielleicht: die überzogen wirkende Touristen-Szene. Großer aufrichtiger Applaus im vollen Haus.

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Rein in die Klamotten, raus auf die Bühne 

Von unserer Mitarbeiterin Verena Kuhn    24.09.2007, 18:06 



Aachen.
Jetzt! Susanne Schreyer hält den schwarzen Vorhang auf, der die Bühne von der Garderobe trennt. Genau richtig, denn in diesem Augenblick rennt ihr eine blonde, junge Frau entgegen. Sie ist außer Atem, wirft Jacke und Hose von sich.

Daniela Gölden ist eine der Darstellerinnen des Musicals «Linie eins», das an diesem Abend zum 45. Mal im Das Da Theater aufgeführt wird. Und Susanne Schreyer ist Regieassistentin. Ihr Job ist für die Zuschauer unsichtbar, aber für den reibungslosen Ablauf unverzichtbar.

Susanne zieht der Schauspielerin Schuhe und Strümpfe aus und hilft ihr ins nächste Kostüm. Es ist hektisch, aber mucksmäuschenstill. Von der Bühne sind Schreie zu hören. Kaum ist der letzte Reißverschluss geschlossen, schlendert Daniela ganz ruhig wieder auf die Bühne.

110 Kostüme

Die zweite Bühne des Das Da Theaters dient dem Musical als Garderobenzimmer. Es liegt viel Zeug herum, von dem man nicht immer genau weiß, ob es zum Stück gehört oder nicht. An einem Kleiderbügel hängt ein ausgestopfter BH, in dem für echte Brüste kein Platz mehr ist.

Es riecht nach Haarspray und Styling-Gel. Die elf Darsteller spielen mehr als 80 Rollen in über 110 Kostümen. Oft schlüpfen sie wieder in ein Kostüm, das sie zu Beginn schon einmal getragen haben. Statistisch gesehen zieht sich in den 180 Minuten der Vorstellung fast jede Minute jemand um.

Auf der Bühne, die die Berliner U-Bahn-Station Bahnhof/Zoo darstellt, waren gerade noch Obdachlose und Punker zu sehen. Im nächsten Moment wimmelt es von Passanten. Es ist schwer, den Überblick zu behalten: Wer ist denn jetzt wer? Susanne Schreyer weiß das ganz genau. Und sie weiß auch, wer wann zu wem wird. «Mittlerweile kann ich alles auswendig», sagt sie und sortiert Ablaufpläne und Checklisten. Hinter dem Stück stecken eine ausgefeilte Choreographie und eine ausgeklügelte Logistik.

Ein «Laufwegeplan» beschreibt Szene für Szene und mit unzähligen bunten Pfeilen, wer von wo wohin geht und sich wo in wen verwandelt. Die 37-Jährige ist dafür verantwortlich, dass jede Verwandlung reibungslos verläuft.

Plötzlich rennt sie los und ruft: «Ich muss zu einem Umzug ins Foyer!» Wo eben noch die Zuschauer herumstanden, hat sie einen schwarz-grauen Anzug und ein rosafarbenes Hemd bereit gelegt. Da stürmt auch schon Schauspieler Mustafa Eren ins Foyer. Während er sich die Schuhe zubindet, fährt Susanne ihm mit Gel durchs Haar. «Tu es, Baby», sagt er grinsend, und sie schiebt ihm die Krawatte zurecht. «Das sagt er jedes Mal», kommentiert Susanne lächelnd.

«Es ergeben sich viele Rituale», stellt auch Theaterleiter Tom Hirtz fest, der bei «Linie eins» die Regie führt. Die Vorstellung beginnt um 20.30 Uhr. Die Darsteller schminken sich in der Maske selbst - vor dem Stück, später ist keine Zeit mehr.
Um 20.25 Uhr sitzt Schauspielerin Patricia Rabs in der Maske und kündigt den Chef an: «Gleicht kommt Tom und imitiert das Glöckchen, das hier mal stand.» Und wirklich.

Um 20.27 Uhr steckt Tom Hirtz seinen Kopf durch die Tür und ruft: «Ping, ping, ping!» Das ist das Zeichen für den Schlachtruf. Die Darsteller versammeln sich im Proberaum und spucken sich dreimal über die Schulter. Dann der Schlachtruf, immer eine Zeile aus dem Stück, diesmal im Berliner Slang: «Det is ´ne Erfolgsnummer!»

Für ihren Krempel, Klamotten und Requisiten, sind die Darsteller selbst verantwortlich. Aber Managerin Susanne kontrolliert, ob alles da ist.
«Susi... Susiiii!?», tönt es plötzlich durch den Raum. «Wo ist sie denn? Ein Notfall!», ruft Patricia aufgeregt. «Hast du meine Haarspange gesehen?» Minuten später: «Sanne, liebe Sanne!», tönt ein müdes Stimmchen aus der hinteren Ecke. «Ja, was willste denn?» «Ein Teechen!» Ohne Susanne funktioniert nichts. Sie hat den totalen Überblick, räumt Glitzertops weg, legt Lederjacken und Miniröcke bereit, entknotet Schnürriemen, macht Reißverschlüsse auf und zu, zerrt den Darstellern die Klamotten vom Leib und drückt ihnen Regenschirme in die Hand.

Es muss immer schnell gehen. Die Schauspieler tragen deshalb oft mehrere Kostüme übereinander.
«Gleich kommt Patricia», sagt Susanne und schon rennt Patricia herein. Sie atmet schnell, schnauft ein bisschen. Sie schlüpft aus Bluse und Stoffhose. Jeans und Oberteil für die nächste Rolle trägt sie schon darunter. 30 Sekunden später rennt sie wieder hinaus. Mike Kühne hat für seinen nächsten Umzug kaum mehr als 20 Sekunden Zeit. Er verlässt als Arbeiter die Bühne und betritt sie als Ehemann wieder. Die Hälfte seines Zuhälter-Kostüms ist unter dem weiten Mantel verborgen.

Es gibt noch mehr Tricks: Jens Eisenbeiser schnappt sich einen dicken, grünen Rucksack und marschiert auf die Bühne. Er steigt in die U-Bahn, singt, und verlässt die Bühne über den Ausgang links oben - eine Sackgasse. Minuten später kommt er als Punk wieder herunter: Der Rucksack enthielt das Zubehör. Bei all den Rollen und Kostümen ist es «schwierig, sich in jeden hineinzuversetzen», findet Jens. «Manche Rollen wachsen einem schon ans Herz. Mit dem Betrunkenen musste ich mich erst anfreunden, aber jetzt mag ich ihn richtig gern.»

22 Uhr. Pause. Leichter Schweißgeruch liegt in der Luft. Jetzt ziehen sich die Schauspieler in Ruhe um. Gespräche finden wieder in normaler Lautstärke statt. Adrian Moll schnappt sich den ausgestopften BH. Er und drei Kollegen verwandeln sich in alte Witwen. Ende der Pause. «Wie sieht´s aus, Mädels?», fragt Susanne streng. Die «Mädels» behängen sich noch schnell mit Perlenketten und Handtäschen und piepsen: «Jahaa, wir kommen!»

Richtig authentisch sind die Kostüme. Jasmin Schwarz macht als Pommesverkäuferin Trude eine gute Figur. Wenn auch mit künstlichem Schwabbelbauch, den sie eigentlich gar nicht leiden kann. Für eine andere Szene wird sie zur alten Frau, stützt sich auf einen Regenschirm und humpelt. Susanne muss lachen und kommentiert: «Sobald die ihr Kostüm anhaben, sind die auch so.»

Kurz vor Schluss. Jasmin ist die letzte, die sich umzieht. Sie wird zur Obdachlosen. Die hat sie schon in der ersten Szene gespielt. Susanne drückt ihr schnell drei prall gefüllte Supermarkttüten in die Hand, schickt sie raus und setzt sich erschöpft auf die Heizung. Geschafft.

Das Musical «Linie eins» ist so erfolgreich, dass es ab dem 2. Mai 2008 wieder aufgenommen wird. Der Kartenvorverkauf für die zwölf Zusatztermine hat jetzt begonnen. Das Da Theater, Liebigstr. 9, 52070 Aachen, 0241/161688, Fax: 161877. Büro montags bis freitags, 10 bis 15 Uhr.


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